„Mitte Altona“
Bebauungsplan Altona-Nord 26, Hamburg-Altona
Im Herzen von Altona-Nord ist mit der „Mitte Altona“ ein neues Stadtquartier auf einer ehemaligen Bahnfläche entstanden: Nachdem die Güterverladung am Bahnhof Altona weggefallen war, hatten die Areale zwischen Harkortstraße und Fernbahnstrecke über Jahre teilweise brachgelegen oder waren nur noch als Lagerflächen genutzt worden. Ziel der Planung war es, diese innenstadtnahen Flächen zu reaktivieren und einer Nutzung zuzuführen, die ihrer zentralen Lage entspricht.
Vor dem Hintergrund der Hamburger Wohnungsbauziele ist hier ein Wohnquartier mit ergänzenden sozialen und gewerblichen Nutzungen entwickelt worden, das einen wichtigen Beitrag zur Deckung der innerstädtischen Wohnraumnachfrage leistet.
Gleichzeitig ging es um mehr als Neubau: Das Gebiet hat eine neue, öffentliche Identität erhalten, die den Ort öffnete und aufwertete. Dabei sollten die historische Ausgangslage und der Charakter der Bahnflächen – wo möglich – erkennbar bleiben. Die Planung verfolgte zudem das Ziel, umliegende Stadtteile besser zu verbinden und auch für das Umfeld attraktive Angebote zu schaffen, etwa durch eine Parkanlage sowie durch Gemeinbedarfs- und kleinere Versorgungseinrichtungen.
So wurden mit dem Bebauungsplan Altona-Nord 26 die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen vielfältigen, lebendigen Stadtteil geschaffen, der sich in Struktur und Maßstäblichkeit in das dicht bebaute,gründerzeitlich geprägte Umfeld einfügt und eine hohe Alltagsqualität für Bewohnerinnen aufweist. Identitätsstiftende, denkmalgeschützte Relikte des Güterbahnhofs wurden dabei erhalten und neuen Nutzungen zugeführt.
Ort: Hamburg-Altona
Auftraggeber: FHH, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Auftragsumfang: Wohnen und Gewerbe auf einer Brachfläche
Verfahrensstand: Rechtskraft 2014
