Bestandsüberplanung in Utersum | Föhr

Bestandsüberplanung in Utersum | Föhr

  1. Projektstatus

    laufend

  2. Ort

    Föhr

  3. Umfang

    Planungsrechtliche Grundlagen zur Steuerung von Dauer- und Ferienwohnen im Bestand

  4. Nutzung / Themen

    Wohnen

    Mischnutzung

    Sonderthemen

2. Änderung des Bebauungsplans Nr. 2 „Triibergem / Waaster Jügem“ Mit der 2. Änderung des Bebauungsplans Nr. 2 „Triibergem / Waaster Jügem“ verfolgt die Gemeinde Utersum das Ziel, ein gewachsenes Wohngebiet im Süden der Ortslage an die heutigen Anforderungen des Wohnungsmarktes und des Tourismus anzupassen. Das rund 4,77 Hektar große Gebiet ist bereits weitgehend bebaut und wird heute durch eine Mischung aus Dauerwohnungen, Ferienwohnungen und Zweitwohnungen geprägt. Im Mittelpunkt der Planung steht die Sicherung des Dauerwohnens bei gleichzeitigem Erhalt der touristischen Nutzungsmöglichkeiten. Ferienwohnungen bleiben daher ausdrücklich Bestandteil des Gebiets, werden künftig jedoch stärker mit einer dauerhaften Wohnnutzung verknüpft. Zweitwohnungen werden dagegen planungsrechtlich ausgeschlossen. Damit reagiert die Gemeinde auf den zunehmenden Druck auf den örtlichen Wohnungsmarkt und möchte verhindern, dass weiterer Wohnraum dauerhaft der einheimischen Bevölkerung entzogen wird. Das Projekt steht damit für eine ausgewogene Weiterentwicklung eines bestehenden Inselquartiers: Dauerwohnraum soll langfristig gesichert, der für Utersum wirtschaftlich wichtige Tourismus weiterhin ermöglicht und gleichzeitig einer zunehmenden Prägung durch Zweitwohnungen entgegengewirkt werden. Diese Verbindung von Wohnen, Tourismus, Bestandssicherung und Ortsentwicklung bildet den zentralen Leitgedanken der Planung.