Projektstatus
abgeschlossen 2020
Ort
Hannover
Umfang
Umnutzung des ehemaligen Holländischen Pavillons auf dem EXPO Campus
Nutzung / Themen
Wohnen
Mischnutzung
Sonderthemen
Bebauungsplan Nr. 1863 Der ehemalige Holländische Pavillon zählt mit seinen übereinandergestapelten Landschaften zu den markantesten architektonischen Hinterlassenschaften der EXPO 2000. Nach Jahren ohne dauerhaft tragfähige Nachnutzung soll das Gebäude nun zum Mittelpunkt eines neuen, multifunktionalen Campus werden. Ziel ist es, die besondere Identität des Pavillons zu bewahren und gleichzeitig einen zeitgemäßen Ort für Wohnen, Arbeiten, Bildung, Innovation und Freizeit zu schaffen. Das Konzept verbindet die Revitalisierung des Pavillons mit zwei ergänzenden Neubauten. Im Pavillon entstehen unter anderem Co-Working- und Büroflächen, Bildungs- und Wissenschaftsnutzungen, Workshop- und Veranstaltungsbereiche, Gastronomie sowie Sport- und Freizeitangebote. Das offene Erdgeschoss wird als lebendiger Treffpunkt und Ort des Austauschs konzipiert. Die charakteristische Waldebene wird erneut begrünt und aktiviert, während eine Sky Bar und eine Aussichtsterrasse das Gebäude nach oben abschließen. Ergänzt wird der Pavillon durch ein Wohnheim mit ca. 350 kompakten Apartments sowie umfangreichen Gemeinschafts-, Sport- und Freiflächen. Ein Park- und Bürohaus komplettiert das Ensemble. Die abgestuften Neubauten nehmen Bezug auf die besondere Architektur des Pavillons und schaffen gemeinsam mit Innenhof, Terrassen, Freitreppen und nutzbaren Dachflächen eine räumlich zusammenhängende Campuslandschaft. So entsteht auf dem ehemaligen EXPO-Gelände nicht nur eine neue Nutzung für ein außergewöhnliches Gebäude, sondern ein lebendiger Ort des Lernens, Arbeitens, Wohnens und Begegnens. Die historische EXPO-Architektur wird dabei nicht als abgeschlossenes Relikt verstanden, sondern als Ausgangspunkt für einen neuen urbanen Campus mit vielfältigen Nutzungen und hoher Aufenthaltsqualität.
