Neues Quartier auf dem ehemaligen Ültje-Gelände | Emden

Neues Quartier auf dem ehemaligen Ültje-Gelände | Emden

  1. Projektstatus

    abgeschlossen 2024

  2. Ort

    Emden

  3. Umfang

    Entwicklung eines urbanen, gemischt genutzten und innenstadtnahen Quartiers

  4. Nutzung / Themen

    Wohnen

    Mischnutzung

Bebauungsplan D 167, I. und V. Abschnitt Auf dem ehemaligen Ültje-Areal südwestlich der Emder Innenstadt soll ein neues, urbanes und gemischt genutztes Stadtquartier entstehen. Die heute weitgehend brachliegende, innenstadtnahe Fläche wird damit zu einem neuen Baustein zwischen Port Arthur/Transvaal und dem Stadtzentrum entwickelt. Ausgangspunkt der Planung ist ein städtebaulicher Wettbewerb, den die Stadt Emden 2020 auf Grundlage der Ergebnisse einer Bürgerwerkstatt durchgeführt hat. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung und öffentlichem Leben. Neue Wohnangebote werden durch einen zeitgemäßen Lebensmittelmarkt, Dienstleistungen, kleinere Gewerbeeinheiten und gastronomische Angebote ergänzt. Unterschiedlich gestaltete Gebäude, Wohnhöfe und Freiräume schaffen dabei ein eigenständiges Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Herzstück bildet die neue Quartiersmitte rund um den erhaltenen Ültje-Turm. Als weithin sichtbares Relikt der früheren industriellen Nutzung bleibt er erhalten und wird zum identitätsstiftenden Hochpunkt des neuen Viertels. Ein urban gestalteter Quartiersplatz sowie eine grüngeprägte Freifläche mit Spielmöglichkeiten schaffen Raum für Begegnung, Aufenthalt und gemeinschaftliches Leben. Gleichzeitig setzt die Planung auf eine verkehrsarme und gut vernetzte Quartiersstruktur. Der motorisierte Verkehr wird weitgehend an den Rand beziehungsweise in konzentrierte Stellplatzbereiche gelenkt. Ein dichtes Fuß- und Radwegenetz und insbesondere die geplante Querung der Bahn sollen neue Verbindungen zu den angrenzenden Wohngebieten und zur Innenstadt schaffen. Damit verbindet das Projekt Flächenrecycling, Wohnraumschaffung, Nahversorgung und Stadtteilentwicklung. Aus einer ehemaligen Industriebrache soll ein vielfältiges, lebendiges und identitätsstiftendes Quartier entstehen, das sich mit seiner Nutzungsmischung und seinen öffentlichen Räumen sowohl an seine zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner als auch an die umliegenden Stadtteile richtet. Die Planung beschreibt das Ziel entsprechend als neues Quartier aus Wohnen und Arbeiten, ergänzt durch Nahversorgung und Gastronomie.