Projektstatus
abgeschlossen 2024
Ort
Leer
Umfang
Entwicklung eines innovativen und nachhaltigen Stadtquartiers
Nutzung / Themen
Wohnen
Gewerbe
Mischnutzung
Einzelhandel
Städtebauliches Konzept für ein neues Baugebiet Mit der Entwicklung der Bollinghauser Leegde soll am nördlichen Stadtrand von Leer ein neues, zukunftsorientiertes Stadtquartier entstehen. Auf einer Fläche von rund 63 Hektar bietet das Gebiet die Möglichkeit, Wohnen, Arbeiten, Bildung, Versorgung, Mobilität und Freiraum von Beginn an gemeinsam zu denken. Ziel ist ein innovatives und nachhaltiges Baugebiet, das unterschiedliche Wohnformen und eine soziale Mischung mit neuen Arbeitsplätzen, Bildungsangeboten und einer quartiersbezogenen Versorgung verbindet. Eine besondere Rolle spielen dabei die vorhandenen Landschaftsstrukturen. Gräben, Gehölze, Wallhecken und Grünstrukturen sollen möglichst erhalten, miteinander vernetzt und zu einem prägenden Freiraumsystem weiterentwickelt werden. Gemeinschafts-, Spiel- und Naherholungsflächen schaffen neue Aufenthaltsqualitäten und tragen dazu bei, den grünen Charakter des Gebietes als Teil seiner Identität zu entwickeln. Gleichzeitig verfolgt die Planung das Ziel eines autoarmen und gut vernetzten Quartiers. Eine leistungsfähige Nord-Süd-Radverbindung, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und alternative Mobilitätsangebote sollen kurze Wege und eine nachhaltige Alltagsmobilität ermöglichen. Schule, Kita und Nahversorgung können zentrale Anlaufpunkte bilden und gemeinsam mit öffentlichen Freiräumen zur Ausbildung lebendiger Quartiersmitten beitragen. Die Konzeptstudie untersucht hierfür unterschiedliche räumliche Ansätze. Die drei Varianten „Grünes Band am Rand“, „Linear und Zentral“ und „Trennendes Grün“ zeigen verschiedene Möglichkeiten, Nutzungsverteilung, Dichte, Freiraum und Erschließung miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt steht damit nicht allein die Entwicklung neuer Bauflächen, sondern die Chance, einen zusammenhängenden neuen Stadtbaustein für Leer zu schaffen: mit vielfältigen Wohnangeboten, neuen Arbeits- und Bildungsorten, einer starken grünen Infrastruktur und nachhaltigen Mobilitätsangeboten – eingebunden in die bestehenden Stadt- und Landschaftsstrukturen.
