Quartiersentwicklung in Alt-Homberg | Duisburg

Quartiersentwicklung in Alt-Homberg | Duisburg

  1. Projektstatus

    laufend

  2. Ort

    Duisburg

  3. Umfang

    Städtebauliche Neuordnung und Weiterentwicklung eines gemischt genutzten Areals mit neuem Schulstandort

  4. Nutzung / Themen

    Sonderthemen

    Wohnen

    Mischnutzung

Bebauungsplan Nr. 1289 – Alt-Homberg „Baumstraße“ Mit dem Bebauungsplan Nr. 1289 „Baumstraße“ verfolgt die Stadt Duisburg das Ziel, ein rund 29 ha großes, heute durch unterschiedliche Wohn-, Gewerbe-, Grün- und Brachflächen geprägtes Areal in Alt-Homberg städtebaulich neu zu ordnen und langfristig weiterzuentwickeln. Ein zentraler Bestandteil der Planung ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau der Erich-Kästner-Gesamtschule. Die bislang auf zwei Standorte verteilte Schule soll an der Baumstraße zu einem gemeinsamen, modernen Schulstandort zusammengeführt werden. Die Planung beschränkt sich jedoch nicht auf den Schulneubau, sondern verfolgt einen umfassenderen städtebaulichen Ansatz. Die bereits vorhandenen Wohn- und Gewerbestrukturen im Umfeld der ehemaligen Zeche Rheinpreußen sollen gesichert, geordnet und weiterentwickelt werden. Damit soll die bislang heterogene Gemengelage aus Wohnen, Gewerbe, Grünflächen und untergenutzten Grundstücken zu einer zusammenhängenden städtebaulichen Struktur weiterentwickelt werden. Eine besondere Bedeutung kommt zudem der Neuordnung der Erschließung und der Verkehrsbeziehungen zu. Vorgesehen ist insbesondere eine Durchbindung der Eisenbahnstraße, durch die sowohl der neue Schulstandort als auch die gewerblich genutzten Flächen besser erschlossen werden sollen. Gleichzeitig sollen dadurch bestehende und zukünftige Konflikte zwischen Schul-, Gewerbe- und Wohnverkehr reduziert werden. Parallel dazu sollen die vorhandenen Grün- und Freiraumstrukturen gesichert und qualifiziert werden. Neue beziehungsweise aufgewertete Grünverbindungen sollen nicht nur der Freiraumqualität dienen, sondern gleichzeitig eine Puffer- und Trennfunktion zwischen sensiblen Nutzungen und den Gewerbeflächen übernehmen. Das Projekt verbindet damit Schulentwicklung, Bestandsicherung, Gewerbeentwicklung, Mobilität und Freiraumplanung innerhalb eines gemeinsamen städtebaulichen Gesamtkonzeptes. Gleichzeitig bestehen aufgrund der unterschiedlichen Nutzungen verschiedene planerische Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich Verkehr und Lärm, Umwelt- und Artenschutz, Entwässerung, Bodenverhältnissen sowie des Umgangs mit einem benachbarten Störfallbetrieb.